Am 14. Oktober hat Step Terminals offiziell sein erstes „Agent-Smartphone“ STEPX Neo mit einem Einstiegspreis von 3999 Yuan vorgestellt. Der größte Unterschied dieses Smartphones besteht darin, dass das Großmodell nicht mehr nur ein Sprachassistent ist, sondern direkt in die unterste Systemebene eingebettet wurde und zu einem intelligenten Agenten wird, der Aufgaben autonom ausführen kann.
Das Kernhighlight des STEPX Neo liegt darin, dass „die KI für dich arbeitet“. Nutzer müssen lediglich Anweisungen in natürlicher Sprache erteilen, und der intelligente Agent kann Operationen app-übergreifend ausführen, ohne dass manuell einzeln geklickt werden muss. Das rückseitige Display des Smartphones zeigt zudem den Ausführungsfortschritt des Agenten im Hintergrund in Echtzeit an, sodass die Nutzer das Verhalten der KI jederzeit nachvollziehen können.
Neben der Ausrichtung auf normale Nutzer hat Step Terminals das STEPX Neo auch für Maker mit Entwicklungswerkzeugen geöffnet. Entwickler können mit nur wenig Code Fähigkeiten wie Taxi bestellen oder Zahlungen in den Agenten integrieren und sogar einen englischen Assistenten aufbauen, der automatisch Lernpläne erstellt. Laut Step Terminals ist mit dem Kauf des Smartphones ein Jahr Rechenleistungsservice inklusive.
In puncto Sicherheit hat Step Terminals strenge Beschränkungen vorgenommen: Bei sensiblen Operationen wie Zahlungen oder dem Löschen von Dateien erzwingt das System ein Pop-up-Fenster, das die Bestätigung durch den Nutzer verlangt; Clouddaten werden anonymisiert, und versehentlich gelöschte Inhalte lassen sich mit einem Klick wiederherstellen. Auch Plugins, die in der Community eingestellt werden, benötigen eine Authentifizierung mit echtem Namen, um zu verhindern, dass sich Schadprogramme einschleichen.
Analysten sind der Ansicht, dass die Veröffentlichung des STEPX Neo einen substanziellen Schritt in der Transformation der Smartphone-Branche von „Hardware plus Apps“ hin zu „KI-nativen Systemen“ markiert. Fragen wie die Grenzen der Berechtigungen der Agenten und der Schutz der Privatsphäre der Nutzer bleiben jedoch weiterhin im Fokus des Marktes.