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Chinas große Modelle erreichen einen historischen Durchbruch! Wissenschaftlern gelingt es mithilfe des Shanghai-Modells, ein die…

Wie das Shanghai Artificial Intelligence Laboratory mitteilt, wurde die die weltweite mathematische Gemeinschaft seit über 30 Jahren beschäftigende dreidimensionale Ghys-Vermutung offiziell gelöst – es ist das erste Mal…

China hat einen bedeutenden Durchbruch an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Grundlagenwissenschaft erzielt. Nach Angaben des Shanghai Artificial Intelligence Laboratory wurde die die weltweite mathematische Gemeinschaft seit über 30 Jahren beschäftigende Weltklasse-Mathematikfrage – die dreidimensionale Ghys-Vermutung – kürzlich offiziell gelöst. Dies ist zugleich das erste Mal, dass chinesische Wissenschaftler mithilfe eines inländischen großen Modells erfolgreich ein Weltklasse-Mathematikproblem bewältigt haben.

Die Forschung wurde vom Team von Xu Disheng geleitet, der Gastwissenschaftler am Shanghai Artificial Intelligence Laboratory und Professor an der Greater Bay Area University ist. Das Forschungsteam stützte sich auf das „InternScientific multimodale große Modell S2“ (Intern-S2) und folgte dem technologischen Weg der „Verbindung von Allgemein- und Fachwissen“, um den Beweis der dreidimensionalen Ghys-Vermutung schließlich durch Mensch-Maschine-Kollaboration zu vollenden. Gleichzeitig führte das Team des Professors Dong Bin und des Akademikers Liu Ruochuan der Peking-Universität mithilfe ihres eigenständig entwickelten SHEAF-Frameworks eine formale Verifikation des Beweisprozesses durch und bestätigte damit zweifelsfrei die Korrektheit dieser Forschungsleistung.

Als wichtige langjährige offene Frage im Bereich der mathematischen dynamischen Systeme wurde die dreidimensionale Ghys-Vermutung 1995 vom französischen Mathematiker Étienne Ghys aufgestellt. Die Vermutung besagt, dass jedes holomorphe Anosov-System auf einer kompakten komplexen Mannigfaltigkeit biholomorph konjugiert zu einem holomorphen affinen Automorphismus auf einer komplexen infra-nilpotenten Mannigfaltigkeit ist. Da das Problem sowohl eine extrem hohe theoretische Schwierigkeit als auch einen prägenden Wert für die Disziplin aufweist, galt es in der mathematischen Gemeinschaft seit langem als Lackmustest zur Prüung der Fähigkeiten künstlicher Intelligenz und des menschlichen mathematischen Schlussfolgerns.

Dass das chinesische Wissenschaftlerteam diese schwierige Aufgabe nun durch Mensch-Maschine-Kollaboration erfolgreich bewältigt hat, zeigt nicht nur das große Potenzial inländischer großer Modelle bei der Bewältigung hochkarätiger wissenschaftlicher Berechnungen und komplexer logischer Schlussfolgerungen, sondern eröffnet auch einen völlig neuen praktischen Weg dafür, wie künstliche Intelligenz die Grundlagenforschung künftig tiefgreifend befähigen kann.

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