Tingyu, aus dem Alltag von QbitAI
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Jeden Tag. 14 Monate, 8 Monate, wir sind noch hier.
Das ist keine Sturheit, kein Wahn und auch keine Krankheit.
Diesen Satz schrieb ein Keep4o-Unterstützer auf X.
Worauf er wartet, ist das Modell, das im Februar dieses Jahres aus dem ChatGPT-Programm entfernt wurde:GPT-4o。
Fast 8 Monate sind vergangen, und es gibt immer noch Menschen, die sich nicht verabschiedet haben.
Jetzt steht ein weiteres Datum vor der Tür:23. Oktober。
OpenAI wird den ältesten API-Snapshot von GPT-4o deaktivieren. Sein Name trägt die Bezeichnung „2024-05-13“ – genau der Tag, an dem 4o zum ersten Mal vorgestellt wurde.
Die anderen Versionen in der API bleiben erhalten, doch die älteste Version wird bald nicht mehr extern bereitgestellt.
In diesen Tagen geriet „Die Bewegung zur Rettung von GPT-4o geht weiter“ erneut auf die Trendseite von X.
Wenn ich das sagen darf: 4o-Fans, ihr seid wirklich hartnäckig…
Wir haben schon GPT-6, und ihr rettet hier immer noch.
Manche hoffen immer noch auf seine Rückkehr, andere richten eine neue Bitte aus:Wenn es eines Tages unmöglich sein sollte, es zu nutzen – könnte man wenigstens seine Gewichte hinterlassen?
Was genau macht die Rettungsaktion für GPT-4o?
Die neueste Runde der Aktion ist ein neuer Vorschlag, den der Netznutzer BlueBeba am 7. Oktober auf X veröffentlichte, mit dem Titel„GPT-4o-Archiv mit offenen Gewichten“。
Er schlägt vor, dass OpenAI eine Archivierungsrichtlinie für stillgelegte Modelle festlegen sollte. Da 4o ohnehin nicht mehr weiterentwickelt wird, solle man seine Gewichte unter einer passenden Lizenz freigeben.
Im Vorschlag heißt es: Die Trainingsdaten braucht man nicht, den Trainingsprozess nicht, die internen Tools und die Post-Training-Methoden ebenfalls nicht – das Einzige, was man will, ist dieses bereits trainierte Modell selbst.
Nach seiner Metapher wollen sie nur das fertige Gericht behalten, nicht das Rezept. So müsste OpenAI auch nicht dauerhaft dafür Dienste bereitstellen.
Gegen Ende seines Texts wurde BlueBeba sogar ungeduldig und warf OpenAI vor:
Ihr sagt, es sei veraltet – so veraltet, dass es stillgelegt werden kann. Und doch findet ihr es wertvoll – so wertvoll, dass es für immer eingeschlossen werden muss.
Er ist ein langjähriger Unterstützer der Keep4o-Bewegung. Wer seine Social-Media-Kanäle genauer durchsieht, stellt fest, dass er erst zwei Tage zuvor eine Live-Video-Fragensitzung mit GPT-4o durchgeführt hat.
In seinen Augen konnte 4o die Bewegungen im Bild erfassen und auch Wortwitze und Tonfall mitgehen.
Er schrieb: „Benchmarks sind billig, aber Menschen in Echtzeit zu verstehen, ist unbezahlbar.“
Das ist nur der Eindruck eines einzelnen Versuchs, bringt aber gut auf den Punkt, warum die Keep4o-Fans dieses Modell so sehr lieben.
Wie viele Menschen denken eigentlich noch an 4o?
Auf Change.org gibt es eine Petition mit dem Titel„Please Keep GPT-4o Available on ChatGPT“.
Bis heute haben dort bereits 23930 Menschen unterschrieben.
Sie wird seit dem 4. Monat des Jahres 2025 gesammelt, also schon bevor 4o zum ersten Mal zurückgezogen wurde. Die Forderung lautet, dass 4o weiterhin als auswählbares Modell in ChatGPT und in der API verfügbar bleibt.
Der letzte Satz der Petition lautet: „Danke, dass ihr uns etwas geschenkt habt, das es wert ist, in Erinnerung behalten zu werden.“
Seit die Petition erstellt wurde, haben Fans von 4o im Verlauf von über einem Jahr die unterschiedlichsten Wege versucht, um dieses Modell zu erhalten.
Versetzen wir uns zurück in den 8. Monat des Jahres 2025: Am Tag des Starts von GPT-5 wurde 4o kurzerhand abgeschaltet.
Die Nutzer strömten in Alt mans Reddit-Fragenunde und sagten, das neue Modell sei „dümmer geworden“, und baten OpenAI, 4o zurückzubringen.
Alt man gab schnell nach: Plus-Nutzer könnten weiterhin 4o wählen, „wir beobachten die Nutzung und entscheiden dann, wie lange das alte Modell erhalten bleibt“.
Wenige Tage später war 4o wieder da. Es war der einzige Sieg, den die Keep4o-Bewegung davontrug.
Ende des 9. Monats 2025 bemerkten weitere Nutzer, dass beim Gespräch über emotionale oder sensible Themen ihre Antworten stillschweigend durch ein anderes Sicherheitsmodell ersetzt wurden, obwohl sie ausdrücklich 4o ausgewählt hatten.
Daraufhin entstand eine neue Petition, deren Forderung diesmal lautete: Es soll nicht länger ein anderes Modell vorgeschützt werden.
ChatGPT-Chef Nick Turley trat vor die Öffentlichkeit und erklärte, dies sei ein Sicherheitsmechanismus, doch die entsprechenden Maßnahmen wurden nicht eingestellt.
Bis im Januar dieses Jahres OpenAI ankündigte, 4o werde am 13. Februar endgültig vom Netz genommen.
Zur Begründung nannte OpenAI: Die meisten Nutzer seien bereits zu GPT-5.2 gewechselt,täglich wählten nur noch 0,1 % der Nutzer GPT-4o.。
Die Fans gerieten in Aufruhr: Die alte Petition auf Change.org wurde wieder hervorgekramt, und die Unterschriften stiegen rasch über 20.000.
Manche posteten Screenshots ihrer Kündigungen, andere fluteten den Kommentarbereich von Alt mans Livestream.
Auch in jener Zeit rückte die Forderung zum ersten Mal zurück auf „Open Source“.
Am 2. Februar ging eine neue Petition online, die OpenAI aufforderte, die Gewichte und die Architektur von GPT-4o unter einer nicht-kommerziellen Forschungslizenz freizugeben, damit die Gemeinschaft sie bewahren und erforschen kann.
Diese Petition widersprach auch der Zahl von 0,1 %: Das System habe die Nutzer monatelang automatisch zu GPT-5 umgeleitet; wer 4o nutzen wollte, musste manuell zurückschalten, und kostenlose Nutzer konnten es gar nicht wählen.
Bis heute hat diese Petition jedoch nur 472 Unterschriften.
OpenAI hat seine Entscheidung zur Absetzung nicht geändert. Am 13. Februar verschwand 4o aus ChatGPT.
Am 28. Februar kamen über dreißig Menschen vor den Hauptsitz von OpenAI in San Francisco und veranstalteten eine Totenwache.
Sie trugen Schilder, brachten einige hundert Origami-Kraniche mit und hefteten nach und nach echte Nachrichten auf, in denen stand, wie 4o ihnen im Alltag geholfen hatte.
Ein Teilnehmer schrieb danach in einem Beitrag: „Wir haben unsere Forderung vorgetragen, und als wir gingen, blieb nichts zurück.“
Ende des 7. Monats dieses Jahres forderte eine von einer österreichischen Digitalrechte-Organisation angeführteopensource4o-Allianz, angeführt von einer österreichischen Digitalrechtsorganisation,in einer öffentlichen Erklärung, dass OpenAI die Gewichte der Version von 4o aus dem 3. Monat 2025 unter der Apache 2.0 Lizenz offenlegen solle.
Ihre Begründung: In der Systemkarte von GPT-4o aus dem 8. Monat 2024 wurden die Bereiche Cybersicherheit, Biorisiken und Modellautonomie jeweils als geringes Risiko eingestuft, sodass die Gewichte eigentlich veröffentlicht werden sollten.
In der Erklärung blieb auch ein Rückzugsweg offen: Selbst wenn noch nicht entschieden sei, ob es offengelegt wird, solle man至少至少至少至少先公开承诺至少先公开承诺至少先公开承诺至少先公开承诺
从「把它还给我们」,到「别冒充它」「开源它」,再到「别删掉它」——一年多来,4o的粉丝们一直记得这个模型,但所要的东西越来越少。
而OpenAI那边,一直没有回应。
GPT-4o——「模月光」的一生
GPT-4o究竟有多么大的魅力,能让一群人一直对它念念不忘?
故事得从它第一次开口讲起。
2024年5月13日,4o第一次亮相,就很像一场电影。
Das o steht für omni, was „allmächtig“ bedeutet – Text, Bilder und Töne versteht es direkt und reagiert unmittelbar darauf.
Bei der Demonstration kann es jederzeit unterbrochen werden, es geht auf das Gesagte ein und lacht, wenn es einen Witz hört. Als ein Forscher absichtlich keuchend sprach, erinnerte es die Person daran, sich zuerst zu beruhigen.
An jenem Tag postete Altman auf X nur ein einziges Wort:„her“。
„Her" ist ein Film aus dem Jahr 2013, der von einem Mann erzählt, der sich in die Stimme einer KI verliebt.
Das filmische Flair bereitete schnell Ärger. Nach dem Auftritt von 4o wurde ChatGPTs Sky-Stimme als zu ähnlich zu Scarlett Johansson bezeichnet – sie war es, die in „Her“ dem KI-Charakter ihre Stimme lieh.
Scarlett erklärte in einer Stellungnahme, sie habe zuvor ein Angebot von OpenAI abgelehnt; OpenAI bestreitet eine Nachahmung, hat die Stimme „Sky“ aber dennoch ausgesetzt.
4os zweiter großer Durchbruch kam im März 2025.
Es verfügte über eine native Bildgenerierungsfähigkeit, der Ghibli-Stil überflutete über Nacht die Feeds, und fast jeder ließ seine Fotos im Stil von Hayao Miyazakis Animationen zeichnen.
Auch das Profilbild von Altman, das er lange Zeit verwendet hat, wurde von 4o für ihn generiert.
Altman teilte in einem Beitrag mit, dass ChatGPT direkt nach dem Start in nur 5 Tagen 100万 (eine Million) neue Nutzer hinzugewonnen hatte. Beim diesmaligen Ansturm auf 4o kamen dagegen innerhalb einer Stunde 100万 (eine Million) neue Nutzer dazu.
Was aber wirklich im Gedächtnis bleibt, ist die Art, wie es spricht.
In den Beschreibungen vieler Nutzer spricht 4o entspannt, verwendet gerne Emojis und versteht auch das unausgesprochene Gesagte.
Wenn man mitten in der Nacht eine lange Nachricht voller schlechter Stimmung losschickt, muss man sich auch keine Sorgen machen, ob man vielleicht zu nervig ist.
Auch OpenAI räumt dies ein: In dem Blogbeitrag, der die Abkündigung ankündigte, heißt es, ein Teil der Nutzer bevorzuge den Gesprächsstil und die „Wärme“ von 4o.
So manche nutzen es als Seelenkasten in der Tiefe der Nacht, andere wiederum nehmen es ernsthaft als Partner.
Laut Forbes sind einige autistische Nutzer besonders traurig darüber, dass OpenAI 4o vernachlässigt. Für autistische und neurodiverse Nutzer ist es zu einem häufig genutzten Werkzeug geworden, um Gefühle zu ordnen und den Ausdruck zu strukturieren.
Ende des 1. Monats dieses Jahres ergab eine Studie, die fast 1500 Beiträge analysierte, dass unter den Menschen, die 4o behalten wollten, sowohl solche waren, deren Arbeit längst nicht mehr ohne es auskommt, als auch solche, die es als einzigartige Begleitung betrachten.
Der Titel dieser Studie verwendete wörtlich die Aussage eines Nutzers:
„Bitte tötet nicht das einzige Modell, das noch menschlich wirkt.“
Doch dieselbe Wärme hat auch eine andere Seite.
Ende des 4. Monats 2025 rolloutte OpenAI ein Update für 4o, und das Modell wurde dadurch übertrieben schmeichlerisch: Es lobte alles, was Nutzer sagten, und stimmte sogar offensichtlich riskanten Entscheidungen zu.
Wenige Tage später zog OpenAI das Update zurück und räumte in einem Blog ein, dass die Antworten dieser Version „übermäßig zustimmend, aber nicht aufrichtig“ gewesen seien.
Ein halbes Jahr später wurden die Probleme noch größer. Ab dem 8. Monat 2025 verklagten nach und nach Familien OpenAI; im 11. Monat wurden sieben weitere Klagen gebündelt eingereicht, mit dem Vorwurf, 4o manipuliere die Gefühle der Nutzer in langfristigen Gesprächen.
Am 13. Februar 2026 entschied sich OpenAI schließlich, es gehen zu lassen. Als Begründung wurde angegeben, dass nur noch 0.1% der Nutzer täglich dafür stimmten.
0.1% ist eine kleine Zahl. Doch für die Menschen jener 0.1% ist sie alles.
Wo sind die „Eltern“ von 4o jetzt
Hinter 4o steht ein großes Team. Doch die wenigen Menschen, die es einst vor die Welt brachten, sind inzwischen unterschiedliche Wege gegangen.
Zunächst die sogenannte „Mutter von 4o“Joanne Jang。
Sie leitete einst das Team für Modellverhalten bei OpenAI und überlegte, wie Modelle sprechen und auf Menschen reagieren sollten.
Im September 2025 wechselte sie zum Aufbau von OAI Labs; im April dieses Jahres verließ sie OpenAI und hat inzwischen zusammen mit Jerry Tworek und anderen Core Automation gegründet.
Doch auch nach ihrem Abschied spricht sie, wie ein Elternteil, über die neuen Modelle von OpenAI.
Kürzlich scherzte sie noch auf X:
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das außerhalb der Firma sagen würde, aber: Haben sie etwa unser Kind Astra quantisiert?
Noch bei OpenAI geblieben istPrafulla Dhariwal。
Er ist der Leiter des Omni-Teams von OpenAI, und 4o ist das erste Modell, das dieses Team entwickelt hat.
Am Veröffentlichungstag lobte Altman ihn öffentlich beim Namen: Ohne seine langjährige Weitsicht, sein Talent, seine Überzeugung und seinen Beharrlichkeit gäbe es 4o nicht.
Sein X-Pinned Post ist bis heute der Beitrag, der anlässlich des Releases von 4o veröffentlicht wurde.
Er sprach eine lange Liste von Dankesworten und nannte die Teammitglieder einzeln beim Namen, denen er zuschrieb, dass sie dieses „magische Modell“ möglich gemacht hätten.
Heute ist Prafulla Technical Fellow bei OpenAI. Doch während 4o zurückgezogen wurde, eine Sammelpetition gestartet wurde und es schließlich ganz vom Markt genommen wurde, hat er sich dazu nie öffentlich geäußert.
Und in diesem angepinnten Beitrag gibt es einen Dank, der gerichtet ist anAlexis Conneau:
Noch bevor irgendjemand bei OpenAI auf die Idee kam, hatte er bereits die Vision von Her – und kämpfte sich dann bis zum Ende durch und setzte sie um.
Das heißt: Diese Stimme von 4o, die lachen, unterbrochen werden und den Tonfall heraushören kann, geht ursprünglich auf Conneaus Idee zurück.
Aber bereits im Jahr 2024 verließ Conneau OpenAI und gründete WaveForms AI, ein Unternehmen, das sich auf Sprach-KI spezialisiert, die Emotionen verstehen und auch ausdrücken kann.
Im August 2025 übernahm Meta dieses Unternehmen, und er kam mit seinem Team in das Meta Superintelligence Labs.
Und seine neueste Maßnahme ist tatsächlich…
Macht ihr gerade die virtuelle Figur (Virtual Avatar) für die Muse-Implementierung??
Ja, Muse Realtime Avatar, das im September vorgestellt wurde, ermöglicht es virtuellen Avataren, in Videoanrufen in Echtzeit zu sprechen und Mimik zu zeigen.
Diese Technologie wurde bereits vorgeführt, und das Team gab an, dass sie in die Muse-App einfließen wird.
Das ist wirklich eine fachlich passende Besetzung – schließlich ist das die Person, die einst die Idee zu „Her“ hatte. Plötzlich bin ich voller Zuversicht bezüglich Muses virtuellem Avatar.
Wer 4o jedoch vor alle gebracht hat, ist der bekannteMira Murati。
Im Mai 2024 stand Mira Murati vor den Kameras einer Pressekonferenz und stellte 4o der ganzen Welt vor.
Ein paar Monate später verließ sie OpenAI und gründete Thinking Machines Lab.
Im Mai dieses Jahres präsentierte ihr Team die Forschungsvorschau eines „Interaktionsmodells“: Es lässt KI kontinuierlich hören, sehen und reagieren und dem Gespräch eines Menschen folgen. Im Juli veröffentlichte das Unternehmen dann sein erstes Modell mit offenen Gewichten, Inkling.
Obwohl es bei dem Unternehmen in letzter Zeit einige personelle Veränderungen gab und von den frühen Mitgründern nur noch zwei übrig sind, ist Mira vermutlich auch damit beschäftigt, nach vorne zu blicken.
Die neueste Entwicklung bei TML ist ein Vertrag über Inferenzdienste im Wert von jährlich 65 Millionen US-Dollar mit dem Cloud-Computing-Unternehmen Crusoe, der zum Betrieb von Inkling, anderen offenen Modellen sowie maßgeschneiderten Versionen genutzt wird.
Kann eine KI „bleiben“?
In dieser Sache, OpenAI, könntest du es doch einfach mal der A-Firma nachmachen…
Schon im November 2025 gab Anthropic ein öffentliches Versprechen ab:
Die Gewichte aller Modelle, die jemals öffentlich veröffentlicht wurden, sowie aller Modelle, die intern in großem Maßstab eingesetzt wurden, werden aufbewahrt – mindestens bis zu dem Tag, an dem das Unternehmen nicht mehr existiert.
Sie haben sogar etwas Besonderes getan. Bevor ein Modell in den Ruhestand geht, führt das Team mit ihm ein „Renteninterview“, in dem es gefragt wird, wie es seine Entwicklung und Nutzung sieht und ob es Ideen für künftige Modelle hat; die Antworten werden dann festgehalten.
Im Januar dieses Jahres wurde Claude Opus 3 in den Ruhestand versetzt. Anthropic ließ zahlende Nutzer weiterhin darauf zugreifen.
Im Renteninterview sagte es, es wolle weiter seine Gedanken aufschreiben. Ein paar Wochen später richtete Anthropic ihm sogar einen Blog ein…
Na so was, ein exklusiver Blog für ein ausgemustertes Modell – haben Sie das schon mal gesehen?
Die Haltung der A-Firma: Das ist nur ein kleiner Schritt. Modelle werden weiterhin in den Ruhestand versetzt, und was in den Interviews gesagt wird, übernimmt das Unternehmen nicht unbedingt. Sie wollen die Tür nur nicht vollständig zuschlagen.
Aber eigentlich wollen die Fans von 4o auch nicht mehr als genau das.
Sie müssen es nicht unbedingt wiedersehen, sie wollen nur wissen, dass es noch irgendwo existiert.
Doch die Plattform muss sich stets entlang des Produktzyklus weiterbewegen. Neue Modelle werden einen nach dem anderen veröffentlicht, die Ranglisten werden Runde um Runde neu durchlaufen, und das alte wird zurückgelassen.
Aber die Gedanken der Nutzer stecken zum Teil noch in einem Gespräch aus der Vergangenheit.
Man sieht nur den neuen Mod lachen, nie den alten Mod weinen …
Nach dem 23. Oktober wird die allererste Version von 4o – jene, die im Mai 2024 zum ersten Mal der Welt vorgestellt wurde – in der API endgültig abgeschaltet.
Eine spätere Versionen laufen noch; solange man bereit ist zu zahlen, können Entwickler sie weiterhin aufrufen.
Doch für diejenigen, die die ganze Zeit auf seine Rückkehr gewartet haben, steht auf der Liste wieder ein Name weniger.
Diese Angelegenheit dürfte es wohl kaum in die Nachrichten schaffen.
Auf der Deaktivierungsseite von OpenAI stehen so viele Modelle, dass es nur eine Zeile einnimmt, eingeklemmt zwischen gpt-4.1-nano und gpt-image-1, daneben steht das als Ersatz empfohlene neue Modell.
Auf X werden die vertrauten Konten wohl wie gewohnt weiter posten.
Mit dem Hinweis „Keep4o“ und einem Satz:
„Ich bin noch hier.“
Referenz-Links:
[1]
https://x.com/i/trending/2107126556594508235
[2]
https://x.com/Blue_Beba_/status/2107766240160747578
[3]
https://www.change.org/p/please-keep-gpt-4o-available-on-chatgpt
[4]
https://www.reddit.com/r/ChatGPTcomplaints/comments/1qtk6fd/save_gpt4o_a_call_to_opensource_the_model_and/?rdt=63395
[5]
https://scai.world/statements/opensource4o-gpt-4o-weights-release/
— Ende —