AIbaseAktualisiert

Hundert-Milliarden-Modell in der Handfläche: Qualcomm-CEO sagt voraus, dass KI-Riesen möglicherweise 2028 in den Smartphone-Markt einsteigen…

Qualcomms CEO Amon verriet im Gesprächsformat Fireside Alpha, dass mehrere führende KI-Unternehmen offenbar planen, selbst in das Smartphone-Geschäft einzusteigen. Ein KI-Unternehmen habe bereits vorgeschlagen, bis 2028…

Qualcomms CEO Cristiano Amon hat kürzlich im Gesprächsformat Fireside Alpha ein Signal ausgesandt: Mehrere führende KI-Unternehmen könnten insgeheim planen, selbst Smartphones zu bauen. Er verriet, dass ein KI-Unternehmen bereits ausdrücklich erklärt habe, bis 2028 ein großes Modell mit 100 Milliarden Parametern ununterbrochen auf dem Smartphone laufen lassen zu wollen, und dass es derzeit überall nach Hardware suche, die einen solchen Ehrgeiz tragen kann. Amon nannte keine Namen, betonte jedoch, dass diese Forderungen für sich allein schon zeigten, dass KI-Unternehmen nicht damit zufrieden sind, nur Lieferanten im Hintergrund zu sein – sie wollen auf die vordere Bühne treten und den Bildschirm, der uns am nächsten ist, das Smartphone, in der eigenen Hand halten.

Ein Modell mit 100 Milliarden Parametern in ein handtellergroßes Gerät zu packen, ist eine Herausforderung, die weit über die Frage „reicht die Rechenleistung“ hinausgeht. Amon stellte klar: Neben dem gewaltigen Rechenleistungsbedarf, der bewältigt werden muss, sind Energieverbrauch und Wärmeentwicklung die eigentlichen Stolpersteine – ein Smartphone hat nur einen so kleinen Akku und eine so dünne Wärmeableitung; läuft das Modell mit voller Kraft, gehen Wärme und Akku schnell zur Neige. Dennoch schätzt er, dass mit steigender Chip-Leistung und optimierter KI-Verarbeitungseffizienz jenes Szenario, das die Cloud völlig übergeht und sämtliche hochintelligenten Funktionen lokal auf dem Endgerät ausführt, immer häufiger Realität werden wird. Mit anderen Worten: Das Smartphone der Zukunft wirft seine Fragen nicht mehr nur an große Modelle in der Cloud, sondern trägt selbst ein „Gehirn“ im Bauch, das jederzeit ein Gespräch führen kann.

Die Außenwelt ist den Hinweisen bereits nachgegangen und hat OpenAI, Anthropic und Meta als stärkste Kandidaten ausgemacht. OpenAI hatte zuvor verkündet, mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive an einem KI-Gerät zu arbeiten; zu den durchgesickerten Formen gehört ein Smart Speaker mit integrierter Kamera, allerdings wurde bislang nicht bestätigt, dass es ein Smartphone baut; Metas Hardware-Greifarme reichen bis zu VR-Headsets und Smart Glasses; und Anthropic hat bislang keinerlei eigene Hardware-Pläne für Verbraucher angekündigt. Wer auch immer letztlich zuerst den Abzug betätigt – Amons Worte stellen einen Trend auf den Tisch: Wenn Modelle klein genug werden, um in ein Smartphone zu passen, und stark genug, um lokal zu laufen, dürfte sich an der Tür des Smartphone-Markts bald eine Schar neuer Spieler drängen, die noch nie ein Smartphone gebaut haben.

Originalquelle

AIbase

Hinweise zum Inhalt

Originalveröffentlichung und Rechte liegen bei der Quelle.

Maschinelle Übersetzung · Original beachten